Geistlicher Impuls des Monats
Liebe Brüder und Schwestern,
messbar werden die Tage im Januar schon wieder etwas länger, spürbar wird es aber noch eine Zeit recht kalt bleiben. Das Wetter hinkt dem Sonnenstand hinterher. Wenn wir mit Weihnachten schon das Überschreiten der Wintersonnwende mit der Geburt des wahren Lichtes, das von Gott kommt, gefeiert haben, dann dürfen wir auch erwarten, dass sich seine Wärme mehr und mehr in und unter uns ausbreitet.
Wenn die Weihnachtsbeleuchtungen schon kurz nach Weihnachten wieder aus unseren Nachbarschaften verschwinden, ist es für uns vielleicht eine gute Gelegenheit, auf den Ursprung des Lichts mit all seiner Symbolik zu schauen: auf Jesus Christus, den göttlichen Sohn: „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.“ (Joh 1,9-11)
Zu allen Zeiten hat das Licht offensichtlich Schwierigkeiten, wirklich durchzukommen. Vielleicht kennen wir ansatzweise unsere eigenen Wolken, die es erschweren. Wir dürfen aber glauben, dass letztendlich Er, das Licht, stärker ist als alles Dunkel und er sogar die Macht hat, uns zu Lichtträgern zu machen: „Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden…“ (Joh 1,12).
Mit lichtreichen Segensgrüßen für das beginnende Jahr grüßt Sie
Ihr Michael Wiesböck, Pfr.
